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.
„Wir denken – also sind wir“.
Aber
Wir existieren nur in unserer Vorstellung.
Stell dir die Welt vor, auf der du stehst
Den Berg
Die Stadt
Den Fluss …
.
Vorsicht!
Bleib rechts, du Dodl
Sonst fährt dir jemand ans Auto.
Bei dem Tempo.
Dann kannst du dir vorstellen, dass du tot bist.
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Was wir anfassen,
spüren wir eigentlich nur im Gehirn.
Was wir sehen,
sehen wir eigentlich nur im Gehirn.
Was wir hören,
hören wir eigentlich nur im Gehirn.
Was spürst du wirklich.
Was siehst du wirklich.
Was hörst du wirklich.
Was ist denn wirklich?
Brauchen wir eine Wirklichkeit?
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Das Universum besteht im Kopf.
Wir sind der Kopf des Universums.
Und ohne uns
- gäb’s uns gar nicht!
.
Denk zum Beispiel an dich persönlich.
Ehrlich.
Du bist doch ein Versager.
Rundum null.
In deinem Alter.
Nichts hast du geschafft.
Jeder mäkelt an dir.
Du verdienst armselig.
Du lebst armselig.
In einem miesen Loch.
Mit miesem Lohn.
Du bist der Laufbursch.
Du bist der Letzte.
Was soll sich ändern
- das bleibst du.
Ausgebrannt.
Abserviert.
Kein Weg.
Kein Ziel.
Am Ende.
.
Siehst du, jetzt funkts. Soweit ist’s ja nun doch noch nicht – noch lange nicht. Also, das ist ja… Frechheit. Neee, Freunde. Nicht mit mir. Ich laß mir doch keinen Blödsinn einreden. Jetzt erst recht!
Ich hab die Kohlen. Ich bin schwer da. Ich fahr den grossen Schlitten. Wenn ich was sag, dann kusch. Ich räkle mich im Luxus – ich mag’s gern so. It’s me. Why not.
Dann gehst du hin, mit deinem Geld.
Kaufst dir die Welt
Wie’s dir gefällt.
Die feine Welt.
Deine Welt.
.
Oder du baust dir ein Blockhaus.
Selber.
Du kannst das.
In der Wildnis unbehauene Stämme behauen.
Miese Erdstrasse.
Doch der Geländi packts.
Idyllisch am See.
Da steht es nun.
Ein Kanu am Steg.
Und drinnen: „gemutlich“ – that’s the word.
Festgefügt.
Behäbig.
Sicher.
.
Das Kaminfeuer plätschert.
Die CD bringts.
Sonst alles in Hülle und Breite.
Das Wohnzimmer sieben mal neun.
Drei Schlafis für Gäste, wenn’s gefällt.
Gut gedeckt für harte Winter.
Der Pelz vom Wolf.
Die Vorratskammer im Keller.
Holz vor der Tür.
Und selbstgestrickte Pullover.
Unverrückbar.
Und wenn jemand kommt
- darf er nicht.
Das ist dein Wald.
Du bist der King.
.
Dein Baum gedeiht.
Du fühlst dich wohl.
Denkst frei und weit.
Gehst Fischen heut.
Hechte im See.
Forellen im Bach.
Lachse im nahen Fluss.
Hochwasser meistern.
Das Frühjahr fordert den Mann.
Jagd gefragt.
Du musst nur das Eis aufschlagen
- dann kommen sie zum Wasserloch.
Was du willst.
Kannst mit der Hand zulangen.
Mit nerviger Hand.
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Du magst das nicht.
Schätzt Beerensammeln.
Na klar.
Pilze.
Kräuter.
Altmodische Wurzeln für neumodische Suppen.
Wer nur weiß.
Das Wetter schnuppern.
Ein letzter Trapper ist dein Freund.
Zeit ist deine Welt.
.
Kann die Gesellschaft kommen.
Wie du’s hast.
Lustige Crew und leb’volle Tage.
Komm mit.
Geh mit.
Fahr mit zurück.
.
Du hast das Glück:
Hast Geld ein Stück.
Verspleens doch.
Du bist’s.
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Laß dir das Blockhaus in den Park pflanzen.
Bach
Und See und Fluß kann man aufdrehen.
Gern beißen Fische an.
Tu dir Wild ein.
Wald wächst bald.
Beeren setzen.
Die Suppen kocht der Diener.
Hi, Trapper – mieser Trapper.
Der Alte bringts nicht sehr.
Tut sich beim Dienen schwer.
Ist ausgebrannt und leer.
Es geht mit ihm kaum mehr.
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Naja, wir werden sehen.
Wir werden sehen?
Er wird sehen.
Du wirst schon sehen!
.
Sieh:
Die Welt gibt’s nur in deinem Kopf.
Deine Welt.
Du bist der Kopf.
Und ohne dich, wär keine Welt.
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Was du spürst, ist wirklich.
Was du fühlst, ist wirklich.
Was du glaubst, ist wirklich.
Wirklich?
.
Gut, du hast uns da ein wirklich großartiges Blockhaus aufgetischt (wenn auch das Wohnzimmer nur drei mal fünf Meter heißt). OK. Nur wohnt der Trapper drin.
Hörst du.
Der Trapper wohnt drin.
Jung.
Mit Schwung.
Und fühlt sich pudelwohl.
Am See.
.
Wirklich.
Brockt die Beeren.
Fängt die Fische.
Am See.
An deinem See?
Und ist der King.
.
Und du?
Darfst ihm zu Wunsch das Süppchen richten.
Sollst ihm die Wurzeln putzen.
Und andre Diener-Pflichten.
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Du bist doch ein Versager.
Am Ende.
Ehrlich.
Null.
Jeder hat seine Welt.
Seine eigene Welt.
Es gibt keine eine Welt
Gibt’s eine Welt?
Welche Welt?
.
Meine Welt.
Ich hab dich ausgedacht.
Und deine Geschichte.
Du existierst gar nicht – ohne mich.
Wirklich.
.
Spürst du:
Du bist hineingefallen.
Ich hab dich hineingelegt.
Das ärgert dich.
Duell.
Stell dir mich vor
Wie ich deine Geschichte geschrieben habe.
Für dich.
Hab ich mir dich ausgedacht?
Oder
Hast du dir mich dich ausdenken lassen?
.
Bist du ich?
Mein Diener?
Gewinnt der Trapper?
Wem gehört die Welt?
Wer setzt seinen Kopf durch?
.
Es liegt an dir.
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Der größte Fehler ist, wenn du glaubst, was andere sagen.
Glaub mir das!
.
.
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