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GARANTIE GARANTIERT
“Maschinen-Stürmer”
Es ist beschämend. Man kann sich auf die Technik nicht verlassen. Nicht wirklich verlassen. Hundertprozentig. Selbst allermodernste Geräte sind störanfällig. Ausfälle gerade im unpassendsten Moment. Und jeder Moment ist unpassend.
Was bringen Waschmaschinen, die nicht waschen; Raketen, die (besser) nicht starten; Feuermelder, die nicht melden; oder gar Bremsen, die nicht bremsen?
Wozu Motoren, wenn Sie blockieren; Wasserhähne, wenn sie tropfen; Flieger, wenn sie abstürzen; Controllsysteme, wenn sie selbst Schäden verursachen?
Einfachste Sachen fallen aus. Das fängt beim Kinderspielzeug an, bei der Fahrradklingel, beim Zigarrenabschneider. Und hört vor nichts auf.
Was nützt das beste Service – bis es durchgeführt ist? Was helfen Jahre an Garantie – bei täglichen Pannen?
Es geht nicht nur um die Reparaturmöglichkeit. Um die lästige Service-Organisationsabwicklung. Es geht um Ausfall, Ärger, Unkosten, Zeitverlust. Es ist die Unverlässlichkeit.
Geplatzte Termine, verlorene Geschäfte, ruinierter Ruf wären noch ein Leichtes, bedenkt man wirklich ernsthafte Auswirkungen, Unglücke, Katastrophen, Lebensbedrohung.
Am besten, man kommt gänzlich ohne die Technik aus. Aber kann man das? – Und wo bleibt dann die mühsam erreichte Erleichterung menschlichen Lebens? Der Fortschritt? Muss jeder wieder selber herhalten? – Ohne Schaufel pickeln – nur weil der Stiel brechen kann?
So nicht, meint Prof. Keppelmann. Die Zukunft erwartet andere Lösungen. Und bietet bessere Aussichten. “An Schrauben musst du glauben. Believe retrieves.” (Keppelmann, H.: The Mastering of the Crisis, Chicago 2003, Seite 148).
Es ist nur zu überlegen: Woran liegt die Anfälligkeit? Was verursacht die Störung? Wodurch kommt es zum Versagen? Wo setzt der Aus-Fall ein?
Das iii-Product-team hat die Möglichkeiten getestet. Die Grundlagen gesucht. Die Quellen gefasst. Und den gemeinsamen Nenner gefunden.
Es geht erstens um die Zufuhr, zweitens die Bewegung, drittens das Material. Da kommen die Probleme her. Und die Lösung? Man muss die Sache nur vom richtigen Ende her aufzäumen. Dann hat man sie. In tatsächlicher Realität: “Die reparaturfreie Maschine” (RUBBERS PERPETUAL, TM).
Energie-Zufuhr ist nicht mehr vonnöten. Gleich, welcher Art. Weder Strom, noch Öl, noch Gas, noch Wärme oder Wind. Auch sonstige Zufuhren etwa von Produktionsstoffen, Werkstücken, Bearbeitungsgegenständen etc. können zur Gänze unterbleiben. Die “reparaturfreie Maschine” kommt ohne alles aus. Und bietet damit diesbezüglich auch keine Anlässe für Fehler-Quellen.
Ebenso ist jede Bewegung unterbunden. Und wo sich nichts bewegt, kann sich nichts reiben. Nichts heiß-laufen. Nichts blockieren. Nichts gestört sein.
Was würde das alles aber nützen, wenn inzwischen das Material ermüdet? Der Rost nagt? Die Elastizität verpufft? Die Oberfläche erodiert? Der Kontakt bröselt? Die Belastbarkeit sinkt? Die wirklich reparaturfreie Maschine muss auch ohne jegliches Material auskommen. Nicht aus Metall sein. Nicht aus Kunststoff. Nicht aus Holz oder Stein… – Darf aus nichts bestehen. Nur aus Nichts.
Nun, solch eine Maschine – das wird jedem klar sein – kann auch garantiert niemals ausfallen. Es ist ganz einfach. Allerdings muss natürlich irgendwo schon die Funktions-Erwartung, der eigentliche Anlass für eine Maschine, gewahrt bleiben. Eine Maschine, die nichts verursacht, – wer bräuchte die denn? Ohne Wirkung ginge der Sinn verloren.
Ursache. Wirkung. Sinn. Theorien, Thesen, Gesetze. Die Zeiten ändern sich. Die komplexen Zusammenhänge. Nichts steht wirklich fest. Nichts bietet sichere Grundlagen. Es kommt auf’s Glauben an. Letztendlich. Alles ist nur Glauben. Einbildung. Geistiges Schaffen.
“Glauben versetzt Berge” – geglaubte Berge. Und lässt an der Sinnhaftigkeit von Maschinen nicht zweifeln. Placebo-Maschinen sozusagen. Sie kennen den Effekt. Von Ihren Kopfweh-Tabletten her.
Damit aber jeder glaubt, muss man Zeichen setzen. Anhalt bieten. Misstrauen zerstreuen. Un-Glauben verhindern. – Den Sinn durch die Sinne erfassbar machen.
Die “reparaturfreie Maschine” steht also glänzend da:
Aus erlesenem Material gefertigt.
Elegant-funktionell in Bewegung.
Resourcenfreundlich die Zufuhr.
Mit offenkundigem Sinn.
Und arbeitet tüchtig.
… Aber alles nur vorgetäuscht, selbstverständlich. – Sie wissen ja jetzt, warum.
Prof. Keppelmann kann wirklich stolz sein. Zumal noch kaum je eine seiner Ideen derart schnell und weltweit flächendeckend vom Markt angenommen wurde, wie gerade diese. – Allüberall laufen bereits die neuen Maschinen. Und verkaufen sich prächtig.
Niemanden stört, dass eigentlich nichts dahintersteckt. Vor allem, seit noch eine kleine zusätzliche Entwicklungsstufe die totale Perfektion brachte. Die wirklich hundert-prozentige Glaubwürdigkeit:
Prof. Keppelmann hat nun auch Aus-Fälle ein-programmiert!
WIE ECHT!
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WO KEINER HILFT, IST
KEINE HILFE!
WITHOUT PUFF NO LUFF!
Keppelmann, H.: The Mastering of the Crisis, Chicago 2003, S. 914
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